Bio Weinbau | Vielfalt unserer Landschaft

Das Ziel biologischer Landwirtschaft ist die Produktion von qualitative hochwertigen und vorallem gesunden Lebensmitteln: Gesund bezieht sich dabei sowohl auf die landwirtschaftlich genutzten Böden und Pflanzen als auch auf die Inhaltsstoffe. Deswegen produzieren wir nicht nur biologisch - sondern leben und identifizieren uns damit.

weingarten-mohnblumen

Bio Landwirtschaft

Biologisch zu landwirtschaften bedeutet ein ökologisch intaktes Kreislaufsystem zu schaffen und ausschließlich Substanzen zu verwenden, die in der Natur vorkommen. Im Vordergrund steht eine optimale, dem Standort angepasste Gesamtleistung des Betriebs: die perfekte Harmonisierung zwischen Boden, Pflanzen, Tier und Mensch.

Die wichtigsten Prinzipien der biologischen Landwirtschaft:

  • Wirtschaften in Kreisläufen: Der Stoffaustausch in natürlichen Systemen findet in zyklischen Abfolgen statt. Der Mensch sieht sich nur als Teil dieses Systems und agiert im Rhythmus der Natur.
  • Erhaltung und Förderung der Bodenfruchtbarkeit: Durch vielfältige Fruchtfolgen, gezielte Humuswirtschaft und Gründüngung werden Nützlinge wie Schmetterlinge und Spinnen angelockt sowie der Stoffwechsel des Bodens mobilisiert. Das erhöht nicht nur seine Widerstandsfähigkeit, es kommt auch zu keinem Überhandnehmen von Schädlingen und Krankheiten. Positiver Nebeneffekt: Die Tier und Pflanzen Artenvielfalt wird dadurch erhöht.
  • Ernährung des Bodens und nicht der Pflanze: Durch eine schonende und sorgfältige Bodenbearbeitung sowie der Ausbringung von Kompost werden Bodennährstoffe aktiviert, die wiederum der Pflanzen zugute kommt.
  • Möglichst geringer Einsatz von Fremdenergie: Die biologische Landwirtschaft verzichtet gezielt auf umweltbelastende Produktionsmittel, wie Pestizide, chemisch hergestellte Mineraldüngemittel oder leicht lösliche Phosphate. Diese sind nicht nur extrem energieintensiv in der Herstellung sondern auch giftig.
  • Umweltschonung: Durch Berücksichtigung all dieser Maßnahmen kann die biologische Landwirtschaft eine weitgehende Umweltschonung garantieren sowie klimabeeinträchtigende Emissionen zur Gänze reduzieren.
  • Gesetztliche Vorgaben und Richtlinien: Die Bio Landwirtschaft unterliegt strengen Vorgaben und Richtlinien: Die EU-Verordnung 834/2007 und die EU-Biodurchführungs-Verordnung 889/2008 legt die Regeln für die die Produktion, Kontrolle und Importe von Bio-Produkten in der EU fest. Dadurch können die hohen Qualitätsstandards zu 100% garantiert werden. Kontrolliert werden diese von Kontrollstellen: Unsere Kontrollstelle ist die "Austria Bio Garantie" , die sich durch folgenden Code kennzeichnet: AT-BIO-301 
bio_austria_logo ABG_Siegel EU_Organic_Logo_Colour_rgb56ed81ac6f5d0

Bio Weinbau

Der Unterschied zwischen biologischen und konventionellen Weinbau liegt in der Rebkultivierung: die “Monokultur Weinrebe” wird in ein “Ökosystem Weingarten” verwandelt. Dabei spielt eine biologische Landwirtschaft natürlich eine wesentliche Rolle: allen voran die Begrünung durch verschiedene Kleearten (Leguminosen), Blumen, Gräsern und Kräuter, welche die notwendigen Nährstoffe in den Boden bringen.

Es werden auch keine Unkrautvernichtungsmittel eingesetzt. Das Pflanzenwachstum zwischen den Rebstöcken wird teils mechanisch, teils händisch kontrolliert. Statt Pestizide und Indektizide greifen wir auf umweltfreundliche Substanzen zurück wie beispielsweise Netzschwefel, Backpulver oder Wasserglas. So gelangen keine Chemie-Tinkturen in die Reben und somit auch nicht in den Saftstrom der Trauben.

Gegen unerwünschte Krankheiten, Pilz- oder Schädlingsbefall sind nur präventive, mechanische Maßnahmen möglich, wie etwa die genaue Pflege der Traubenzone. Auch der Einsatz von Tonerdepräparate (Betnonit), Kompostextrakte oder Algen- und Gesteinsmehle ist erlaubt. Dies bedarf jedoch viel Umsicht und Gefühl für den richtigen Zeitpunkt.

PIWI_Internatioal_logoEine weitere vorbeugende Maßnahme ist der Einsatz von PIWI Rebsorten. Diese sogenannten pilzwiderstandsfähigen Rebsorten sind Neuzüchtungen und tolerant gegen Schädlinge, Krankheiten und Winterfrost. Ein neuer, moderner und nachhaltiger Ansatz im Umweltschutz und ökologisch orientiertem Weinbau.

Bio Lebensmittel

Ein wesentlicher Faktor zum Thema Umweltbewusstsein ist der Zusammenhang von Ernährungsgewohnheiten und Ökologie. Gerade die alltäglichen Kaufentscheidungen wirken sich nachhaltig auf unsere Umwelt aus: direkt und indirekt.

bioamplatz-verkostung

Für uns bedeutet das konkret, dass eine biologische Landwirtschaft alleine nicht ausreicht. Wir leben und identifizieren uns mit Bio und achten darauf, immer Bio Produkte zu kaufen - sofern dies möglich ist. Auch gegenüber dem Gesundheitlichen Aspekt: Denn Bio Produkte sich reicher an Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen und erhalten eine besonders hohe Anzahl an sekundären Pflanzenstoffen, wie Antioxidantien. Zudem beinhalten Bio Produkte weniger Schwermetalle und Pestizidrückstände. Und dies trägt folglich zu einem gesünderen Lebenstil bei.

Das Ziel biologischer Landwirtschaft ist die Produktion von qualitative hochwertigen und vorallem gesunden Lebensmitteln: Gesund bezieht sich dabei sowohl auf die landwirtschaftlich genutzten... mehr erfahren »
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Bio Weinbau | Vielfalt unserer Landschaft

Das Ziel biologischer Landwirtschaft ist die Produktion von qualitative hochwertigen und vorallem gesunden Lebensmitteln: Gesund bezieht sich dabei sowohl auf die landwirtschaftlich genutzten Böden und Pflanzen als auch auf die Inhaltsstoffe. Deswegen produzieren wir nicht nur biologisch - sondern leben und identifizieren uns damit.

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Bio Landwirtschaft

Biologisch zu landwirtschaften bedeutet ein ökologisch intaktes Kreislaufsystem zu schaffen und ausschließlich Substanzen zu verwenden, die in der Natur vorkommen. Im Vordergrund steht eine optimale, dem Standort angepasste Gesamtleistung des Betriebs: die perfekte Harmonisierung zwischen Boden, Pflanzen, Tier und Mensch.

Die wichtigsten Prinzipien der biologischen Landwirtschaft:

  • Wirtschaften in Kreisläufen: Der Stoffaustausch in natürlichen Systemen findet in zyklischen Abfolgen statt. Der Mensch sieht sich nur als Teil dieses Systems und agiert im Rhythmus der Natur.
  • Erhaltung und Förderung der Bodenfruchtbarkeit: Durch vielfältige Fruchtfolgen, gezielte Humuswirtschaft und Gründüngung werden Nützlinge wie Schmetterlinge und Spinnen angelockt sowie der Stoffwechsel des Bodens mobilisiert. Das erhöht nicht nur seine Widerstandsfähigkeit, es kommt auch zu keinem Überhandnehmen von Schädlingen und Krankheiten. Positiver Nebeneffekt: Die Tier und Pflanzen Artenvielfalt wird dadurch erhöht.
  • Ernährung des Bodens und nicht der Pflanze: Durch eine schonende und sorgfältige Bodenbearbeitung sowie der Ausbringung von Kompost werden Bodennährstoffe aktiviert, die wiederum der Pflanzen zugute kommt.
  • Möglichst geringer Einsatz von Fremdenergie: Die biologische Landwirtschaft verzichtet gezielt auf umweltbelastende Produktionsmittel, wie Pestizide, chemisch hergestellte Mineraldüngemittel oder leicht lösliche Phosphate. Diese sind nicht nur extrem energieintensiv in der Herstellung sondern auch giftig.
  • Umweltschonung: Durch Berücksichtigung all dieser Maßnahmen kann die biologische Landwirtschaft eine weitgehende Umweltschonung garantieren sowie klimabeeinträchtigende Emissionen zur Gänze reduzieren.
  • Gesetztliche Vorgaben und Richtlinien: Die Bio Landwirtschaft unterliegt strengen Vorgaben und Richtlinien: Die EU-Verordnung 834/2007 und die EU-Biodurchführungs-Verordnung 889/2008 legt die Regeln für die die Produktion, Kontrolle und Importe von Bio-Produkten in der EU fest. Dadurch können die hohen Qualitätsstandards zu 100% garantiert werden. Kontrolliert werden diese von Kontrollstellen: Unsere Kontrollstelle ist die "Austria Bio Garantie" , die sich durch folgenden Code kennzeichnet: AT-BIO-301 
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Bio Weinbau

Der Unterschied zwischen biologischen und konventionellen Weinbau liegt in der Rebkultivierung: die “Monokultur Weinrebe” wird in ein “Ökosystem Weingarten” verwandelt. Dabei spielt eine biologische Landwirtschaft natürlich eine wesentliche Rolle: allen voran die Begrünung durch verschiedene Kleearten (Leguminosen), Blumen, Gräsern und Kräuter, welche die notwendigen Nährstoffe in den Boden bringen.

Es werden auch keine Unkrautvernichtungsmittel eingesetzt. Das Pflanzenwachstum zwischen den Rebstöcken wird teils mechanisch, teils händisch kontrolliert. Statt Pestizide und Indektizide greifen wir auf umweltfreundliche Substanzen zurück wie beispielsweise Netzschwefel, Backpulver oder Wasserglas. So gelangen keine Chemie-Tinkturen in die Reben und somit auch nicht in den Saftstrom der Trauben.

Gegen unerwünschte Krankheiten, Pilz- oder Schädlingsbefall sind nur präventive, mechanische Maßnahmen möglich, wie etwa die genaue Pflege der Traubenzone. Auch der Einsatz von Tonerdepräparate (Betnonit), Kompostextrakte oder Algen- und Gesteinsmehle ist erlaubt. Dies bedarf jedoch viel Umsicht und Gefühl für den richtigen Zeitpunkt.

PIWI_Internatioal_logoEine weitere vorbeugende Maßnahme ist der Einsatz von PIWI Rebsorten. Diese sogenannten pilzwiderstandsfähigen Rebsorten sind Neuzüchtungen und tolerant gegen Schädlinge, Krankheiten und Winterfrost. Ein neuer, moderner und nachhaltiger Ansatz im Umweltschutz und ökologisch orientiertem Weinbau.

Bio Lebensmittel

Ein wesentlicher Faktor zum Thema Umweltbewusstsein ist der Zusammenhang von Ernährungsgewohnheiten und Ökologie. Gerade die alltäglichen Kaufentscheidungen wirken sich nachhaltig auf unsere Umwelt aus: direkt und indirekt.

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Für uns bedeutet das konkret, dass eine biologische Landwirtschaft alleine nicht ausreicht. Wir leben und identifizieren uns mit Bio und achten darauf, immer Bio Produkte zu kaufen - sofern dies möglich ist. Auch gegenüber dem Gesundheitlichen Aspekt: Denn Bio Produkte sich reicher an Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen und erhalten eine besonders hohe Anzahl an sekundären Pflanzenstoffen, wie Antioxidantien. Zudem beinhalten Bio Produkte weniger Schwermetalle und Pestizidrückstände. Und dies trägt folglich zu einem gesünderen Lebenstil bei.